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Pfadikurse und Corona

Aktuelle Vorgaben und Empfehlungen für Pfadi-Ausbildungskurse

Die teil-digitale Durchführung von Kursen ist weiterhin möglich. Die entsprechenden Vorgaben sind unverändert.  

Neben Lager sind auch Kurse und Kursteile drinnen (auch mit Übernachtungen) wieder möglich. Dabei ist das Schutzkonzept Lager umzusetzen. Zusätzlich gilt für Kurse ab dem Basiskurs:  

  • In Innenräumen gilt für alle Personen eine Maskenpflicht 
  • Konstante Gruppen von maximal 50 Personen (inkl. Leitende) bilden  
  • Programmteile nach Möglichkeit draussen durchführen 
  • Um die Abstände einzuhalten, ist für Theorieteile eine maximale Belegung je Innenraum festzulegen (50% der Raumkapazität). 
Expert*innenausbildung digital

Vorbasiskurse

(Leitpfadi-, Pio- & Futurakurs)

Vorgaben des Bundes (BASPO / BSV, verbindlich)

J+S-Lager sind gemäss den aktuellen rechtlichen Vorgaben möglich. J+S-Lager können nicht digital durchgeführt werden.

Empfehlungen der PBS

Für Vorbasiskurse gilt das Schutzkonzept Lager ohne ergänzende Regeln. Somit kann auf das Tragen einer Maske und die Begrenzung der Raumkapazität verzichtet werden. 

Die digitale Durchführung von einzelnen Kursteilen ist möglich, diese Teile können aber nicht als J+S-Lager gemeldet werden. Die PBS empfiehlt, gut abzuwägen ob eine teildigitale Durchführung aufgrund des Alters der Teilnehmenden sinnvoll ist. Davon, den kompletten Kurs digital durchzuführen, raten wir ab.

Basis- und Aufbaukurse

Ergänzend zu den aktuellen Vorgaben und Empfehlungen für Pfadi-Ausbildungskurse gilt:

Vorgaben des Bundes (BASPO / BSV, verbindlich)

Teile der Kurse dürfen digital durchgeführt werden, Teile müssen in Präsenz stattfinden. Alle Kurstage (auch digital durchgeführte) werden subventioniert. Es gilt:

  • Mindestens 3 Tage müssen als Präsenzkurs durchgeführt werden
  • Die restlichen Tage (4-6 gemäss Ausbildungsmodell) dürfen digital durchgeführt werden.
  • Digitale Kursteile müssen im Grobprogramm entsprechend bezeichnet sein.
  • Der Kurs darf auf maximal drei Kursteile aufgeteilt werden (Vortage die nicht in der NDS des BASPO als Kurstage erfasst sind zählen nicht zu diesen 3 Kursteilen.)

Empfehlungen der PBS

Für Kurse, bei denen sämtliche Teilnehmenden (Leitende nicht dazugerechnet) Jahrgang 2001 oder jünger haben, gibt es rechtlich grundsätzlich keine Beschränkung der Gruppengrösse (analog Lager). Die PBS empfiehlt jedoch in Anlehnung an die Empfehlungen des BASPO auch hier, sich an die 50er-Gruppengrösse zu halten. 

Weiterbildungen und Coachkurse

(EK, MF, Wahlmodule, Coachkurs, MF Coach)

Vorgaben des Bundes (BASPO / BSV, verbindlich)

  • Die Kurse dürfen komplett digital durchgeführt werden.
  • Digitale Kursteile müssen im Grobprogramm entsprechend bezeichnet sein.

Empfehlung der PBS

Es ist im Einzelfall abzuwägen, ob es Sinn macht einen Kurs ganz oder teilweise in den digitalen Raum zu verlegen. Z. B. kann eine Coachweiterbildung wohl gut digital funktionieren, wohingegen eine Wahlmodul Pioniertechnik digital wenig Sinn macht.

 

Module im Sicherheitsbereich

Empfehlung der PBS

Module im Sicherheitsbereich digital durchzuführen ist nicht sinnvoll. Die PBS empfiehlt, diese als Präsenzkurse durchzuführen, sofern die Bundesvorgaben dies erlauben.

Weitere nicht J+S-Kurse

(z.B. AL-Kurse, Panoramakurse usw.)

Empfehlung PBS

Es ist im Einzelfall abzuwägen, ob es Sinn macht einen Kurs ganz oder teilweise in den digitalen Raum zu verlegen.


Präsenzkurse mit Schutzkonzept – FAQ

Welches Schutzkonzept ist für Kurse gültig?

Grundsätzlich gilt das Schutzkonzept für Pfadilager. Zusätzlich muss sich das Kursteam weiterführende Überlegungen machen, welche Schutzmassnahmen für die geplante Kursform, die Teilnehmenden, den Kursort usw. sinnvoll sind. Insbesondere gilt für Kurse (ab Basiskurs) weiterhin eine Maskenpflicht in Innenräumen. Für Theorieteile in Innenräumen ist zudem eine Begrenzung der Anzahl Personen zu definieren damit die Abstände eingehalten werden können (50% der Kapazität). 

Wir empfehlen alle diese Überlegungen im Sicherheitskonzept des Kurses festzuhalten. Zudem sind kantonale Vorgaben des Kantons, in welchem der Kurs stattfindet, zu beachten. 

Wie sollen Höcks des Leitungsteams stattfinden?

Höcks und Sitzungen dürfen physisch stattfinden – die entsprechenden Schutzmassnahmen (Maske tragen und Abstand halten) sind einzuhalten. 

Welche Überlegungen können bei der Planung gemacht werden um den Präsenzteil weniger anfällig zu machen für kurzfristige coronabedingte Einschränkungen/Verbote?
  • Zusätzliche Vorgaben im Durchführungskanton laufend überprüfen. 
  • Kurshäuser oder Lagerplätze buchen, die gross genug sind, um Abstandsregeln bei Essen und Schlafen einzuhalten und Gruppenarbeit zu ermöglichen. Kurshäuser wählen, die auch kurzfristig annulierbar sind.
  • Sollte der Kurs in Kleingruppen durchgeführt werden oder z. B. ohne Übernachtungen, passende Kurslokalitäten dafür buchen.
  • Wäre es möglich, den Kurs allenfalls in zwei oder drei gleichbleibenden Gruppen ohne gegenseitigen Kontakt zu teilen (Kontakte minimierten, Kursleitende und Teilnehmende fix zuteilen)? Falls ja, diese Möglichkeit in der Planung berücksichtigen. 
Was soll bei der Programmgestaltung beachtet werden?
  • Beachtet die Vorgaben des Schutzkonzepts für Pfadilager bei der Planung und kommuniziert das Schutzkonzept vor dem Kurs an die Teilnehmenden.
  • Es kann sein, dass Teilnehmende oder Kursleitende aufgrund von Quarantäneanordnungen erst später in den Kurs anreisen können. Wie geht ihr damit um? Kann das Programm so gestaltet werden, das einzelne Teile für diese Personen auch von zu Hause aus machbar sind? 
  • Wählt die Methoden so, dass enger Kontakt vermieden werden kann.
  • Programm flexibel gestalten: Baut das Programm so auf, dass es auch durchführbar ist, wenn einzelne Kursleitende ausfallen.
Was soll bei der Kursdurchführung beachtet werden?
  • Beachtet die Vorgaben des Schutzkonzepts für Pfadilager.
  • Was draussen geht, draussen machen! 
  • Absolute Maskenpflicht in geschlossenen Räumen.
  • Methoden vermeiden, die Körperkontakt voraussetzen. 
  • Zuteilung von Schlafplätzen klar regeln, falls Übernachtungen vorgesehen sind.
  • Kontakt mit Aussenwelt wo möglich minimieren (z. B. Unternehmungen in die Berge und nicht in dicht besiedeltes Gebiet usw.)
  • Externe Referent*innen wenn möglich digital zuschalten 
  • An Händehygiene und regelmässiges Lüften erinnern (z. B. mit Plakaten). 
  • Beschränkungen für Nutzung von Räumen (z. B. Maximale Benützungszahl für Räume festlegen, insbesondere auch für Nasszellen) 
  • Mitte Kurs im Kursteam besprechen, wie die Disziplin bei der Einhaltung der Massnahmen war und was noch gemacht werden kann, um alles wieder in die Köpfe zu rufen. Definieren, wie mit Personen umgegangen wird, die sich mehrmals nicht an die Vorgaben halten.
  • Regelmässig an das Schutzkonzept erinnern und dieses auch präsent halten (z. B. mit Plakaten usw.).

Digitale Kurse und Kursteile – FAQ

Programmgestaltung

Welche Kursinhalte sollen digital ausgebildet werden, welche sollen in einem Präsenzteil stattfinden?

Es ist wichtig, dass sich das Kursteam mit diesen Fragen auseinander setzt und entscheidet, welche Kursinhalte sich für einen digitalen Kursteil eignen.

Dabei kommt es darauf an, welche Prioritäten ihr setzt und wie vertieft ihr welche Ausbildungsziele abdecken wollt. Denkt daran: Es ist auch möglich einzelne Ausbildungsziele wegzulassen, wenn das übergeordnete Kursziel trotzdem erreicht werden kann.

Es gibt hier kein richtig und falsch. Ihr findet online eine Version der Checklisten für die Basis- und Aufbaukurse, welche euch helfen kann zu entscheiden, was ihr digital machen wollt und was nicht. Zudem gibt es eine Entscheidungsgrundlage in miro.

Wie kann ich unser Grobprogramm (oder Teile davon) für eine digitale Kursform anpassen?

Bereits geplante und auf eine Präsenzform ausgelegte Kursteile müssen für eine digitale Durchführung angepasst werden. Folgende Aspekte sind für eine Anpassung zu beachten:

  • Passende Inhalte wählen: Können die vorgesehenen Inhalte digital gut genug vermittelt werden?
  • Abwechslungsreiche Methodik auch digital: Welche Methoden eigenen sich um die Inhalte digital zu vermitteln? Verwendet verschiedene Tools und schafft auch Raum für verschiedene Sozialformen (z. B. individuelles Arbeiten an einem Auftrag der Teilnehmenden offline oder (Klein-)Gruppenarbeiten online.
  • Pausen und Bewegung: Die Aufmerksamkeitsspanne vor dem Bildschirm ist begrenzt. Macht genügend Pausen um den Computer zu verlassen und baut auch bewegte Teile ein. Pausen sollen eher länger und zahlreicher sein als in Präsenzkursen, da es genügend Zeit braucht um den Arbeitsplatz auch einmal verlassen zu können. Tipps und Ideen für aktivierende und beruhigende Pausen oder bewegtes Lernen gibt es z. B. unter schulebewegt.ch oder verwendet #Pfadibewegt.
  • Zeit für Informellen Austausch und für Fragen schaffen: Überlegt euch, wie ihr den informellen Austausch zwischen den Teilnehmenden fördert und wie ihr sicherstellen könnt, dass sie auch Fragen stellen können. Schafft dafür Gefässe wie Gruppenstunden oder digitale Räume, wo Leitende für Fragen zur Verfügung stehen.
  • Digitale Kurstage nicht zu lange gestalten:  Kurstage von 10 oder mehr Stunden, wie man sie aus «normalen» Pfadikursen kennt, machen digital keinen Sinn. In einem J+S-Kurs muss die Ausbildungszeit pro Tag mindestens 6 Stunden betragen. Dazu zählen aber z. B. auch Arbeitsaufträge, die die Teilnehmenden in einem definierten Zeitfenster selbständig bearbeiten.
  • Passende technische Tools wählen: Siehe unten.
Macht es Sinn, digitale Kursblöcke nach ARIVA (Ausrichten-Reaktivieren-Informieren-Verarbeiten-Abschliessen) zu planen?

Ja, auch digitale Kursblöcke sollen Verarbeitungsteile (Anwenden des Gelernten) beinhalten, damit sie nicht langweilig und eintönig werden. Es ist aber auch denkbar, einzelne Themen so zu behandeln, dass die Verarbeitungs-Teile im Präsenzteil des Kurses stattfinden und die restlichen Teile digital.

Welche Methoden eignen sich für die digitale Kursdurchführung?

Die Methoden, die ihr wählt, sind immer abhängig von den Zielen die ihr erreichen wollt: Für einzelne Ziele eignet sich ein frontaler Vortrag in einem Video-Call-Tool gut; Gruppenarbeiten in verschiedenen digitalen Räumen mit einfachen Hilfsmitteln wie digitalen Whiteboards funktionieren digital fast gleich gut wie in Präsenzkursen. Zur Ausbildungszeit gehört aber nicht nur die Zeit, die Teilnehmende in Video-Call-Tools verbringen. So ist es z. B. möglich den Teilnehmenden Aufträge zu geben und sie zu bitten, ihre Arbeit zu dokumentieren, z. B. mit dem Einreichen von Fotos oder Dokumenten. Auch ist es möglich, praktische Aufgaben zu stellen, die die Teilnehmenden selbständig und flexibel in einem definierten Zeitraum (z. B. zwischen 2 Kursteilen) lösen können. Physische Treffen in fixen Kleinstgruppen (z. B. zu zweit) während eines digitalen Kursteils sind ebenfalls denkbar, um praktische Aufgaben umzusetzen.

Auf was muss ich beim Rückmelden, Qualifizieren und Fördern in einem teildigitalen Kurs achten?

Beobachtungen zu machen, um den Teilnehmenden gute Rückmeldungen geben zu können und sie angemessen zu fördern und am Schluss des Kurses zu qualifizieren, ist in digitalen Kursteilen sicher anspruchsvoller. Achtet daher auf folgende Punkte:

  • Es sollen nur Leistungen bewertet werden, welche auch beobachtet werden können. Punkte zu welchen keine Beobachtung existiert, können auch nicht als Begründung für eine negative Qualifikation verwendet werden.
  • Es müssen nicht alle Kursziele für die Qualifikation herangezogen werden. Überlegt euch daher gut, welche Mindestkriterien euch wichtig sind und wie ihr den Kurs gestaltet, damit ihr diese auch gut beobachten könnt. Sie müssen nicht so ausführlich sein wie in einem «gewöhnlichen» Jahr.
  • Für einzelne Situationen kann es sinnvoll sein, mit formellen Tests/Lernkontrollen zu arbeiten. Übertreibt es aber damit nicht.
  • Ein Grossteil der Eigenleistungen kann im Präsenzteil beobachtet werden, wenn dieser entsprechend gestaltet ist (z. B. auf einer Unternehmung in Kleingruppen können sehr viele Kompetenzen beobachtet werden).
  • Wir empfehlen in diesem speziellen Jahr im Zweifelsfall ein Auge zuzudrücken.
  • Qualifikationsgespräch zum Kursabschluss sind wenn möglich physisch zu machen.

Kursdurchführung

Welche technischen Tools eigenen sich für digitale Pfadikurse und welchen technischen Schwierigkeiten könnten wir begegnen?

Die digitale Kursdurchführung hat ihre Tücken. Nicht alle Personen sind gleich geübt im Umgang mit technischen Hilfsmitteln, nicht alle haben eine gute Infrastruktur (PC, stabiles Internet, Headset) zur Verfügung. Es können technische Probleme bei Teilnehmenden oder Leitenden auftreten. Folgende Tipps und Tricks helfen damit umzugehen:

  • Technik-Verantwortliche*n definieren: Es lohnt sich jemanden im Kursteam zu bestimmen, der*die für die Technik zuständig ist und Personen mit Problemen zur Seite stehen kann.
  • Die technische Infrastruktur testen: Im Kursteam bereits Höcks mit dem gleichen Tool machen und die Funktionen testen kann helfen. Ein Test-Zeitfenster zu definieren, in dem sich die Teilnehmenden bereits vor dem Kurs oder zu Beginn des Kurses einmal im Tool einloggen und dem*der Technikverantwortlichen Fragen stellen und die Funktionalitäten kennenlernen können, ist eine weitere Möglichkeit.
  • Genügend Zeit einberechnen und gelassen bleiben, wenn mal kleinere technische Probleme auftreten.
  • Nicht zu viele verschiedene Tools verwenden: Das wechseln von Tools braucht Zeit. Es bringt etwas Abwechslung, kann aber auch Verwirrung stiften.

Hier eine nicht abschliessende Liste von Tools, die sich für die Pfadiausbildung eignen können. Einige Tools sind gratis, andere bieten Gratis-Lizenzen für Nonprofit-Organisationen an, von welchen die Pfadi profitieren kann. Es lohnt sich zu prüfen ob die Ausbildungsregion oder der Kantonalverband solche Lizenzen bereits haben oder neu anschaffen wollen. Die Zusatzfunktionen, die man bei lizenzierten Produkten bekommt sind oft sehr nützlich für Kurse und verhindern das ständige wechseln von Tools und Neu-Einloggen.

Stabile Gesamtlösungen

Sobald einige digitale Ausbildungsbausteine und eine aufwändigere Kursplanung zusammenkommen, empfehlen wir, dass ihr euch Gedanken zu einer Gesamtlösung macht, die das Zusammenarbeiten an Dateien, Konferenz-Calls und Chatten erlaubt.

Google Suite

Bietet eine breite Palette an Werkzeugen zur Zusammenarbeit und wird für Nonprofit-Organisationen gratis zur Verfügung gestellt (rechnet etwas Zeit für die Akkreditierung ein). Enthalten sind beispielsweise Google Hangouts, Google Drive und Google Classroom.

Office 365

Bietet eine breite Palette an Werkzeugen zur Zusammenarbeit und wird für Nonprofit-Organisationen gratis zur Verfügung gestellt (rechnet etwas Zeit für die Akkreditierung ein). Enthalten sind beispielsweise Teams, Sharepoint und OneNote.

Konferenz-Calls

Neben den beiden oben genannten Grosskonzernen gibt es verschiedenste Optionen, sich miteinander online auszutauschen.

wonder.me

Ein digitaler Steh-Apéro, bei dem man selbst herumschwirren und sich mit denen unterhalten kann, mit denen man möchte.

zoom.us

Beliebte, stabile Anwendung, die wohl inzwischen die meisten kennen. Ohne bezahltes Konto, muss man alle 40 Minuten die Session erneuern.

Jitsi

Schnell und einfach; man kann sich unangemeldet einwählen.

BigBlueButton

Opensource-Lösung, die auch auf eigenen Servern gehostet werden kann.

SpatialChat

Ähnlich wie wonder.me, ein virtueller Raum (in der gratis-Version bis 3 Räume à 25 Personen möglich) in dem die Teilnehmenden als Video-Punkte sichtbar sind.

Whiteboards

miro.com

Ein unendlich grosses Whiteboard, das man mit Leichtigkeit strukturieren und mit Post-ist, Text oder Ähnlichem befüllen kann.

witeboard.com

Unangemeldet mit einem Klick zusammen zeichnen und teilen.

mural.co

Whiteboard mit Vorlagen für die verschiedensten (Business-)Situationen

padlet.com

Erstelle Pinnwände, Dokumente und Webseiten, die leicht zu lesen sind und bei denen andere Spaß haben, mitzuwirken.

Weitere nützlich-erfrischende Anwendungen

mentimeter.com

Umfragen Erstellen und die Antworten live visualisieren – das ist menti.

kahoot.com

Quizzes unter Zeitdruck

actionbound.com

Ein digitaler Postenlauf, der abhängig vom Standort via Smartphones Fragen und Denkanstösse liefert

prezi.com

Powerpoint mal anders – von einer Folie kommt man zur nächsten mit rein-/rauszoomen oder schieben.

card2brain.ch

Eine Lernkartei – einfach digital

trello.com

Übersichtlich ToDos verwalten

Was mache ich, damit immer alle zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind?

In digitalen Kursen ist es besonders wichtig ein detailliertes Programm zu planen und die Eckdaten den Teilnehmenden zur Verfügung zu stellen. Ideen dazu sind:

  • Tagesprogramm inkl. Links zu allen benötigten Tools, Dokumenten und Online-Kursräumen digital zur Verfügung stellen. Dies kann z. B. per E-Mail, mittels geteilter Cloud oder mit einer eigens erstellten Webseite (gratis Webseitentools für Laien gibt es viele) geschehen.
  • Kommunikationskanäle definieren: Es kann sinnvoll sein, Gruppenchat-Tools zu verwenden um den Teilnehmenden kurzfristige Änderungen bekannt zu geben.
Wie kann ich das digitale Kursprogramm etwas auflockern?

Die Aufmerksamkeit der Tn auf den Kurs zu lenken ist bei digitalen Kursen schwieriger. Helfen kann z. B.:

  • Sozialform öfter wechseln: Plenumsteile, Gruppenarbeiten und Zeit für Paar- oder Einzelarbeit wechseln sich ab, so ist es schwieriger, abzuschweifen.
  • Interaktive Teile einbauen: Es gibt tolle Tools um z. B. ein Quiz, eine Abstimmung oder ein Spiel einzubauen. Kreative Teile für z. B. Gruppeneinteilungen lockern auf und holen die Tn ab, die den Faden verloren haben.
Wie kann ich mir sicher sein, dass die Teilnehmenden aufmerksam sind?

Die Aufmerksamkeit der Tn auf den Kurs zu lenken ist bei digitalen Kursen schwieriger. Helfen kann z. B.:

  • Sozialform öfter wechseln: Plenumsteile, Gruppenarbeiten und Zeit für Paar- oder Einzelarbeit wechseln sich ab, so ist es schwieriger abzuschweifen.
  • Interaktive Teile einbauen: Es gibt tolle Tools um z. B. ein Quiz, eine Abstimmung oder ein Spiel einzubauen. Kreative Teile für z.b. Gruppeneinteilungen lockern auf und holen die Tn ab, die den Faden verloren haben.
Lohnt sich einen Kursauswertung bei einem digitalen Kurs?

Ja unbedingt! Wir alle lernen ständig dazu und digitale Kursteile werden so schnell nicht ganz von unserem Horizont verschwinden. Tauscht eure Erkenntnisse unbedingt auch zwischen den Kursteams aus und schreibt  in die PBS-Kursauswertung, was ihr gelernt habt. Etwas Gutes muss die Situation ja haben: Wir lernen viel Neues!