Suchen Alles über Pfadi

Corona

Als Pfadi tragen wir eine gesellschaftliche Verantwortung. Angesichts der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus finden daher Aktivitäten, Lager und Kurse unter Einhaltung von Schutzkonzepten statt.

Maskenpflicht

Schutzkonzepte

Die Schutzkonzepte sind bei der Planung und Durchführung aller Pfadiaktivitäten zu beachten. Jede einzelne Massnahme für sich reduziert das Risiko einer Verbreitung des Coronavirus. Die Summe aller getroffenen Massnahmen minimiert die Ansteckungsgefahr für die Leitenden, Begleitpersonen, Teilnehmenden sowie deren Umfeld.

für Pfadilager

Die aktuelle Situation rund um das Coronavirus bedingt, dass für Lager und Kurse ein besonderes Augenmerk auf die Infrastruktur sowie die geltenden Empfehlungen im Bereich der Distanz und Hygiene gelegt werden muss. Dazu hat die PBS ein Schutzkonzept für Pfadilager ausgearbeitet, welches wir euch nun zur Verfügung stellen können. Das Schutzkonzept basiert auf den Vorgaben des Bundes. Dieses kann auch für Kurse verwendet werden.

Schutzkonzept für Pfadilager

für Aktivitäten

Bei der Planung und Durchführung von Pfadiaktivitäten soll weiterhin auf die aktuelle Situation Rücksicht genommen werden. So macht es insbesondere Sinn, ein Augenmerk auf eher kleinere und gleichbleibende Gruppen, Aktivitäten mit wenig Körperkontakt, sowie Hygienemassnahmen wie das Händewaschen zu richten. Wichtig: Bei allen Anlässen/Aktivitäten sind Präsenzlisten zu führen.

Schutzkonzept für Aktivitäten

Checkliste für die Kommunikation von Schutzmassnahmen


Häufig gegebene Antworten

Verlängerung der J+S-Anerkennungen

Gemäss einem Bundesratsentscheid, wurden die J+S-Anerkennungen, die Ende 2018, 2019 oder 2020 ausgelaufen sind/wären ausserordentlich bis Ende 2021 verlängert. Dies betrifft J+S-Leiter*innen, J+S-Expert*innen, sowie J+S-Coaches, sowie J+S-Coach-Expert*innen. Wer im Jahr 2020 ein Weiterbildungsmodul besucht, bekommt die Anerkennung(en) bis 31.12.2022 regulär verlängert. Diese Anpassung wurde sowohl in der MiData (nationale Mitgliederdatenbank), wie auch in der SPORTdb (Datenbank von J+S) vollzogen.

Jugendurlaub für abgesagte Pfadikurse / -lager

Was mit dem Jugendurlaub für abgesagte Aktivitäten geschieht, muss individuell mit dem Arbeitgeber geklärt werden. Leider sind die Bedingungen für den Bezug des Jugendurlaubs tatsächlich nicht mehr erfüllt, wenn ein Pfadilager / -kurs abgesagt wurde. Am besten wird gemeinsam mit dem Arbeitgeber ein Weg für die Verschiebung des Jugendurlaubs gesucht. Detaillierte Informationen zum Jugendurlaub findet man unter jugendurlaub.ch.

Abgrenzung Leiter*in / Teilnehmer*in im Schutzkonzept

Im Schutzkonzept wurde bewusst keine Altersgrenze gesetzt, sondern nach Funktion (Teilnehmende / Leitende) unterschieden. Dies ist in der Handhabung einfacher und auch was die Verbreitung des Coronavirus' angeht vernünftiger als eine Regelung, welche für 17- und 18-jährige Leitende unterschiedliche Vorgaben macht.

Konkret heisst das: Leitende (egal welchen Alters) halten sich an die Vorgaben für Leitende. Für Lager mit Erwachsenen Teilnehmenden (Roverstufe) soll wie auch für Ausbildungskurse das Schutzkonzept altersgerecht angepasst werden (Abstand wo möglich auch zwischen Erwachsenen Teilnehmenden einhalten).

Teure verfallene Reservationen

Bezüglich der Übernahme von Kosten für verfallene Reservationen für Lagerheime / -plätze empfehlen wir den beteiligten Parteien «Kulanz».

Zum einen macht es Sinn, bei Vermietenden nachzufragen, inwiefern eine kulante Auflösung oder Verschiebung der Mietverträge möglich ist. Häufig werden hier hoffentlich individuelle Lösungen möglich sein.
Anderseits motivieren wir die Heimvereine und Pfadiabteilungen als Vermieter ebenfalls, kulant zu agieren, insbesondere gegenüber Pfadigruppen oder anderen Jugendverbänden.

Rechtlich ist die Situation leider etwas herausfordernder: Eine Stornierung eines Lagerhauses stellt grundsätzlich ein Vertragsbruch dar. Hinsichtlich der Übernahmepflicht des «Schadens» ist entscheidend, welche Seite den Vertragsbruch begangen/verursacht hat. Es stellt sich die Frage, ob das Mietobjekt gemäss der Verordnung des Bundesrats zur Bekämpfung des Coronavirus tatsächlich noch vermietet werden durfte. Oder noch etwas konkreter, ob ein Lagerhaus eher «ein Unterhaltungs- und Freizeitbetrieb» oder eher ein «Hotel» darstellt. Gemäss der Verordnung durften «Hotels» ihre Dienstleistungen weiterhin anbieten, entsprechend läge der Vertragsbruch beim Mieter; «Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe» hingegen mussten geschlossen werden, entsprechend läge der Vertragsbruch beim Vermieter. Diese Frage muss aus unserer Sicht im Einzelfall geklärt werden und ist stark von der Einzelsituation abhängig. Weiter ist individuell auch entscheidend, ob und in welcher Form im Vertrag der Vermietungszweck aufgeführt wurde.

Die unklare rechtliche Ausgangslage kann im Gespräch mit Lagerhausvermietenden auch mal angesprochen werden, vielleicht kann so die Bereitschaft für eine kulante Lösung erhöht werden. Die Ausgangslage verdeutlicht aber vorallem, dass die Suche nach einer für beide Seiten tragbaren, solidarischen Lösung (ohne juristische Verfahren) in der aktuellen Situation wohl am sinnvollsten ist.

Kontakt

Bei weiteren Fragen und Anliegen rund um die aktuelle Situation stehen wir gerne unter info ( at ) pbs.ch  zur Verfügung.


Weiterführende Links

BAG – Bundesamt für Gesundheit

Die aktuelle Informationsquelle von oberster Stelle

Schutzkonzepte für Pfadiheime

Vorlage und Informationen für Schutzkonzepte von Pfadiheimen

Sarasani-Ausgabe

Mit Artikeln über Homescouting und mehr

#Homescouting

Pfadiprogramm von zu Hause

Kantonale Informationen

Übersicht von Swiss Olympic

  

Aargau

  

Appenzell Ausserrhoden

  

Appenzell Innerrhoden

  

Basel Landschaft

  

Basel Stadt

  

Bern

  

Freiburg

  

Genève

  

Glarus

  

Graubünden

  

Jura

  

Luzern

  

Neuchâtel

  

Nidwalden

  

Obwalden

  

Schaffhausen

  

Schwyz

  

Solothurn

  

St. Gallen

  

Thurgau

  

Ticino

  

Uri

  

Vaud

  

Wallis

  

Zug

  

Zürich