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Umgang mit Risiken

Als Kinder- und Jugendorganisation mit dem Ziel der ganzheitlichen Entwicklung unserer Mitglieder nimmt die Pfadibewegung Schweiz (PBS) ihre Verantwortung wahr und leistet einen wichtigen Beitrag zum Erwerb von Risikokompetenz sowie zur Präventionsarbeit. Der Schutz sowie die Unversehrtheit unserer Mitglieder haben für uns höchste Priorität.

In der Pfadi leben wir eine Kultur der Risikooptimierung: das Eingehen von tolerierbarem Risiko betrachten wir als Bestandteil des Lebens und fördern eine aktive Auseinandersetzung mit Gefahren und Risiko. Denn aus Sicht der PBS ist Lernen grundsätzlich nur möglich, wenn sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus ihrer Komfortzone bewegen und bewusst akzeptiertes Risiko eingehen.

Haltungspapier Umgang mit Risiko

Sicherheitsrelevante Aktivitäten

Aktivitäten die besondere Sicherheitsüberlegungen erfordern, nennen wir sicherheitsrelevante Aktivitäten. Aktivitäten in den Sicherheitsbereichen Berg, Winter und Wasser erfordern zusätzlich dazu auch eine spezielle Ausbildung der Leitenden. Im Sicherheitsbereich Wasser arbeitet die PBS mit der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) zusammen.

Die Pfadibewegung Schweiz thematisiert folgende Aspekte der Prävention in ihren Ausbildungskursen und im Pfadialltag.

Suchtprävention

Der Umgang mit legalen Genuss- und Suchtmitteln sowie illegalen Suchtmitteln ist eine Herausforderung für die ganze Gesellschaft. Als Jugendverband übernehmen wir sowohl eine befähigende als auch eine Vorbildfunktion. In der Pfadi wird in allen Stufen der der Situation entsprechende und verantwortungsbewusste Umgang mit legalen Suchtmitteln regelmässig thematisiert, zum Beispiel in der Definition von Lager- oder Kursregeln. Dabei sprechen wir uns gegen Verbote aus, weil wir diese als nicht sinnvoll erachten. Stattdessen fördern wir die stetige Auseinandersetzung mit der Thematik.

Wichtige Unterlagen, wie das Haltungspapier Umgang mit Suchtmitteln, die Empfehlung CBD und die cudesch Broschüre Leiten – bewusst handeln (Kapitel 8) findest du im Downloadbereich. Auf der Homepage von Voilà Schweiz erfährst du noch mehr Spannendes zum Thema.

Gewaltprävention

Nur in einem gewaltfreien Umfeld kann sich ein Mensch unbelastet entwickeln und seine Fähigkeiten einbringen. In der Pfadi streben wir ein solches gewaltfreies Umfeld an. Auch wollen wir eine offene Gesprächs- und Streitkultur leben. Unsere Leitenden werden im Umgang mit herausforderndem Verhalten von Teilnehmenden sowie Leitenden ausgebildet und entsprechend dafür sensibilisiert.

Spannende Dokumente zu Thema, wie beispielsweise das Haltungspapier Gewalt in der Pfadi oder die cudesch Broschüre Leiten – bewusst handeln (Kapitel 8) findest du im Downloadbereich.

Prävention sexuelle Ausbeutung

Die PBS betrachtet sexuelle Ausbeutung sowie Übergriffe und Grenzverletzungen als zentralen Angriff auf die Persönlichkeit. Als Jugendverband dulden wir weder sexuelle Ausbeutung noch grenzverletzendes Verhalten in der Pfadi. Entsprechend sind unsere Leiter*innen achtsam in Bezug auf sexuelle Äusserungen in der Sprache und Handlungen. Sie werden entsprechend in ihren Ausbildungskursen geschult und sensibilisiert.

Unser Haltungspapier Sexuelle Ausbeutung und Übergriffe und Grenzverletzungen in der Pfadi, sowie die cudesch Broschüre Leiten – bewusst handeln (Kapitel 8) findest du in unserem Downloadbereich.

Gesundheitsförderung

Die PBS versteht Gesundheit ganzheitlich als physisches, psychisches und soziales Wohlbefinden. Ziel ist es, die Mitglieder der Pfadi in ihrem körperlichen Wohlbefinden und seelischen Gleichgewicht zu fördern, sie dabei zu unterstützen, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, und sie in ihrer Entwicklung zu gesunden Persönlichkeiten zu begleiten. Unsere Leitenden werden im Rahmen ihrer Ausbildung entsprechend geschult, um wichtige Aspekte der Gesundheitsförderung und -erhaltung im Pfadialltag umzusetzen.

Spannende Infos findest du im Haltungspapier Gesundheitsförderung in unserem Downloadbereich und auf der Homepage von Voilà Schweiz.