Explorer Belt
Der Explorer Belt ist Abenteuer, Grenzerfahrung, Selbstfindung, Teamarbeit, Naturerlebnis, Lebensschule und Entdeckungsreise in einem. Nasse Füsse, Rückenschmerzen und Motivationstiefs gehören dazu und sind Teil des Erlebnisses! Als Team bewegt ihr euch während elf Tagen aus eigener Muskelkraft in einem fremden Land und in einer fremden Kultur. Bestehst du die Herausforderung, wartet am Ende der sagenumwobene Gürtel auf dich!
Der Explorer Belt ist ein Roverstufenprojekt für Pfadis ab 20 Jahren, das jedes Jahr in einem anderen Land stattfindet. Hauptbestandteil ist ein 11-tägiges Trekking, das in 2er- oder 3er-Teams absolviert wird. Es geht aber auch darum, gemeinsam mit anderen Pfadis ein einzigartiges Projekt auf die Beine zu stellen, neue Kulturen kennenzulernen und die eigenen Grenzen zu testen.
Ein Gemeinschaftsprojekt
Es sind vier Hauptbestandteile, die den Explorer Belt so vielfältig machen: Vorbereitung, Trekking, Vertiefung und Reflexion. Als Team seid ihr in alle vier Bestandteile involviert. Jede Person ist Teil der Projektorganisation. Mitarbeiten und Mitdenken sind für den Erfolg des Explorer Belt unabdingbar.
Vorbereitung ist die halbe Miete
Die Vorbereitung erfolgt individuell, aber auch im Team und der gesamten Explorer Belt-Delegation. Geeignete Ausrüstung anschaffen, Vorbereitungswanderungen durchführen, den Kocher testen, Routen planen, dich mit Gefahrensituationen auseinandersetzen und die Reisedokumente beschaffen sind nur einige der zahlreichen Aufgaben, die vor einem Explorer Belt anfallen. Unterstützt werdet ihr dabei von einem Coach aus dem Projektteam.
Der Trek
In der Destination angekommen, heisst es Abschied nehmen von den restlichen Explorern. Zu zweit macht ihr euch auf den Weg und folgt einer Route, die ihr entweder gar nicht oder nur von der Karte kennt. Unerwartete Situationen, schwierige Passagen oder überraschende Wetterumschwünge werdet ihr so sicher erleben wie auch eindrückliche Landschaften, atemberaubende Sternenhimmel und gemütliche Abende im Zelt.
Den Horizont erweitern
Leben und Bewegen in der Natur sind die Kernbestandteile der Expedition. In einem Teamprojekt setzt ihr euch zusätzlich vertieft mit der Region, der Bevölkerung oder der Natur auseinander. Das Projekt soll eure Erlebnisse intensivieren und dem Trekking einen Rahmen geben. Ob Pflanzenkunde, Pfadi-Spiel mit Einheimischen oder Nature Art – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Einen Blick zurückwerfen
Eure Erlebnisse und Eindrücke haltet ihr in einem Tagebuch fest. Darin reflektiert ihr eure Entscheidungen mit einem besonderen Augenmerk auf Risikosituationen. Am Ende des Trekkings werft ihr zusammen mit eurem Coach einen Blick zurück und wertet eure Erfahrungen aus.
Der Explorer Belt ist keine all inclusive-Pauschalreise. Wir erwarten von den Explorern ein sehr hohes Mass an Eigenverantwortung. Ein 11-tägiges Trekking lässt sich nicht von A bis Z durchplanen – der angemessene Umgang mit Unsicherheiten und Risiken sind Teil der Erfahrung und Bedingung für die Teilnahme. Aus diesem Grund behält sich das Projektteam auch vor, Teams vom Explorer Belt auszuschliessen.
Es gibt vier verschiedene Varianten, wie ein Explorer Belt stattfinden kann: «Klassisch», «Lost in Paradise», «Discovery» oder «Uncharted Lands». Welche Methodik angewandt wird, geben wir jeweils bei Ausschreibung des Projekts bekannt.
Klassisch
Die Destination ist von Beginn weg bekannt. Ihr plant als Team eure eigene Route, unterstützt vom Projektteam.
Lost in Paradise
Die Destination ist nicht bekannt. Ihr werdet ausgesetzt und steuert während 11 Tagen den vorgegebenen Zielpunkt anhand von verschiedenen Orientierungsmethoden an (Azimut, GPS-Peilung, Höhenkarte, etc).
Discovery
Die Destination ist nicht bekannt. Nach dem Aussetzen steuert ihr während 11 Tagen verschiedene Posten an – ihr entscheidet gemeinsam, welche Posten ihr ansteuern wollt. Diese Methodik ermöglicht den Explorern eine sehr grosse Entscheidungsfreiheit – erhöht aber auch die Ungewissheit.
Uncharted Lands
Die Destination bleibt geheim. Trotzdem werdet ihr wie bei der klassischen Explorer Belt Variante euren eigenen Trek planen. Während dem Vorprogramm erarbeitet ihr vor Ort mit Unterstützung des Projektteams eure eigene Route.
Das Anmeldefenster für den Explorer Belt ist normalerweise im Monat Dezember geöffnet und endet am 31. Dezember um 23.59 Uhr. Das Projektteam wertet anschliessend die Anmeldungen anonymisiert aus und gibt Ende Januar bekannt, wer am Explorer Belt dabei ist. Eine Anmeldung garantiert keine Teilnahme.
Die Anmeldung erfolgt via Google Docs, das Formular sollte sorgfältig ausgefüllt werden. Alle weiteren Anweisungen zur Anmeldung finden sich im jeweiligen Formular.
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Die Kosten des Explorer Belt variieren je nach Destination und Art der Anreise. Eine erste Kostenübersicht wird bei der Ausschreibung im Dezember publiziert. Allenfalls verbleibende Reserven werden nach dem Projekt zurückbezahlt.
Zu beachten gilt, dass allfällige individuelle Nachferien, Versicherungen, die eigene Trekkingausrüstung sowie die Verpflegung für die Expedition selbständig organisiert und bezahlt werden müssen.
Das Projektteam erstellt für jede Destination ein eigenes Sicherheitskonzept, das lokale Risiken und Gegebenheiten berücksichtigt und in Zusammenarbeit mit ortskundigen Personen ausgearbeitet wird. Während des Treks wird jedes Team mit einem Garmin InReach ausgerüstet, das via Satellit Notrufe und Kommunikation auch in abgelegensten Gebieten ermöglicht. Alle Teams geben täglich ihre Position und ihren Status durch.
Die Grundlagen für eine sichere Durchführung des Explorer Belt werden aber insbesondere in der individuellen und gemeinsamen Vorbereitung für das Projekt gelegt. Von den Teams wird ein hoher Grad an Eigenverantwortung und Risikobewusstsein erwartet. Im Rahmen der Vorbereitung werden die Teams auf spezifische Risikosituationen sensibilisiert.
Das Projektteam setzt sich aus fünf Personen zusammen, welche die Aufgaben für den Explorer Belt unter sich aufteilen. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, den Explorern unvergessliche Erlebnisse zu ermöglichen sowie neue Landschaften und Kulturen näher zu bringen. Wenn du uns kontaktieren willst, schreibe einfach eine E-Mail .
Simon Müller / Trino
Karten & Routen, Information, Reise & Programm
Marianne Ott / Djenai
Karten & Routen, lokaler Kontakt
Elexa Heggli / Pinta
Sicherheit, Social Media, lokaler Kontakt
Valentin Fluri / Faj
Delegation, Koordination, Sicherheit



