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Rezepte & Basteln

Im SARASANI erscheinen immer wieder interessante Koch- und Bastelideen. Hier findest du alle Anleitungen und Rezepte zum Ausprobieren und Herunterladen.

Hast du eine Idee für ein Rezept oder eine Bastelanleitung, die wir ins SARASANI aufnehmen können? Wir freuen uns über deine Kontaktaufnahme !

Rezept-Sammlung

Herbstliche Spinat-Spätzli-Pfanne (aus Nr. 66)

Der Sommer ist vorbei und der Herbst ist da. Die Blätter der Bäume ­leuchten in den goldigen Farben, Laub liegt auf dem Boden und raschelt beim ­Durchgehen. Es ist kälter geworden – also endlich Zeit für ein warmes, wohl­riechendes Essen, welches den Bauch von innen wärmt. 

Dieses Gericht lässt sich super auf dem Lagerfeuer, Grill oder im Pfadiheim auf der Herdplatte kochen. Wie es euch am besten gefällt.

Ihr braucht: 

  • Gewürze: Muskatnuss, Salz, Paprika, Pfeffer
  • 300 g Spätzli
  • 1 Zwiebel
  • 160 g Spinat (kann auch tiefgefroren sein, allerdings dann aufgetaut)
  • 4 dl Vollrahm
  •  2–3 Knoblauchzehen (wer Lust hat, kann auch mehr reintun)
  • 200 g frische Champignons
  • 2 Tomaten
  • Rapsöl
  • 2 TL Gemüsebouillon
Babka Wielkanocna - polnischer Osterkuchen (aus Nr. 64)

Passend zu unserem Artikel über die Pfadi-Academy und auch weil nun Ostern vor der Tür steht, gibt es ein feines, süsses Dessert aus Polen, welches man ganz einfach nachbacken kann. Traditionell wird es an Ostern zubereitet, kann aber natürlich während des ganzen Jahres gemacht werden. Geeignet für die Küche im Pfadiheim, da das Ganze in einem Ofen gebacken werden muss.

Ihr braucht: 

  • 250 g Mehl
  • 15 g Hefe (⅓ Hefewürfel) 
  • 60 g Zucker
  • 3 dl Milch (lauwarm) 
  • 180 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • ¼ Orange, abgeriebene Schale
  • ½ Zitrone, abgeriebene Schale
  • 3 bis 4 Fäden Safran (freiwillig)
  • 2 Eier
  • 60 g Rosinen
  • 125 g Puderzucker 
Waffeln - Typisch Norwegen! (aus Nr. 62)

Hier kommt, passend zu unserem Bericht übers Roverway, ein typisches Rezept aus Norwegen: Waffeln. Vielleicht habt ihr das nicht erwartet, aber die Norweger*innen lieben ihre Waffeln und sie gehören einfach überall dazu. Sogar auf den Pfadifoulards, welche es im Roverway gab, ist ein Waffelrezept aufgedruckt. Genau dieses teilen wir hier mit euch!

 

Ihr braucht: 

  • 220 Gramm Mehl 
  • 90 Gramm Zucker 
  • 400 Milliliter Milch (oder noch typischer: Buttermilch)
  • 3 Eier 
  • 100 Gramm geschmolzene Butter 
  • 1 Teelöffel Backpulver 
  • 1 Prise

Waffeln ohne Waffeleisen – ja, das geht auch!

Wer kein Waffeleisen zur Verfügung hat, kann die Waffeln im Backofen machen. Sie sehen dann nicht aus wie typische Waffeln, sind aber trotzdem sehr lecker. Dazu einfach ein Backblech mit Backpapier belegen und den Waffelteig auf das Papier streichen. Bei 160 °C Umluft für 10 bis 20 Minuten backen. Alternativ können die Waffeln auch wie Pancakes in der Pfanne gebacken werden.

Altes Brot verwerten - Tipps gegen Food Waste! (aus Nr. 58)
Girl Scout Cookies (aus Nr. 56)

Die ersten von den amerikanischen Pfadfinderinnen verkauften Guetzli waren Shortbread Cookies in der Form von Kleeblättern (Treefoil). In den 1950er- Jahren kamen weitere Sorten dazu: Neben dem Shortbread wurde auch ein Schoko-Mint- und ein Sandwich-Guetzli verkauft. Im Jahr 1966 waren die meistverkauften Sorten ein Schoko-Mint (Thin Mint), ein Shortbread und ein Sandwich-Guetzli mit Erdnussbutter. Auch in den 1970er und 1980er-Jahren gehörten diese drei Sorten fest ins Programm, daneben konnten die Girl-Scout-Cookies-Bäckereien noch vier weitere Sorten nach Wunsch herstellen. Zu den Neuerungen in den 1990er, 2000er und 2010er-Jahren gehörten beispielsweise zuckerfreie, fettarme, koschere, halal und glutenfreie sowie vegane Guetzli. Doch die drei Klassiker sind natürlich weiterhin Pflicht!  

 

Shortbread Cookies

Ihr braucht: 

  • 200g weiche Butter 
  • 100g Zucker 
  • 1 TL Vanille-Extrakt 
  • 300g Mehl 
  • 2 EL Speisestärke  
  • 1 TL Backpulver 
  • ½ TL Salz 

So geht's: 

  • Der Teig kann entweder mit einer beliebigen Form ausgestochen werden oder er wird in Streifen oder Vierecke geschnitten. Um möglichst nah an die Originale heranzukommen, wurde hier ein Kleeblatt-Ausstecher verwendet. 
  • Butter, Zucker und Vanille-Extrakt in eine Schüssel geben und mixen, bis die Masse hell und luftig ist.  
  • Die anderen Zutaten (Mehl, Speisestärke, Backpulver, Salz) vermischen und in mehreren Portionen unter den Teig rühren.  
  • Den Teig zu einem Klumpen formen und auf einer bemehlten Fläche etwa 1.5cm dick auswallen. Teig für 1.5h in den Kühlschrank stellen. 
  • Kleeblätter ausstecken oder in Vierecke schneiden und auf das Backblech mit Backpapier legen. 
  • Ofen auf 180°C vorheizen und die Guetzli für 18 bis 20 Minuten backen. Sie sollten nicht zu viel Farbe bekommen. 

 

Thin Mint Cookies

Ihr braucht: 

  • 175g weiche Butter 
  • 200g Zucker 
  • 1 grosses Ei 
  • 1 TL Vanille-Extrakt 
  • ¼ TL Pfefferminzöl 
  • 200g Mehl 
  • 60g Kakaopulver (ungesüsst) 
  • 1 TL Backpulver 
  • ½ TL Salz 
  • Für die Glasur: 2x dunkle Kuchenglasur und ¼ TL Pfefferminzöl 

So geht's: 

  • Butter und Zucker in eine Schüssel geben und mixen, bis die Masse hell und luftig ist.  
  • Ei, Vanille-Extrakt und Pfefferminzöl dazugeben und mixen. 
  • Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz mischen und langsam in die Schüssel geben und mixen. 
  • Den Teig in zwei Teile teilen und jeden Teil zwischen zwei Backpapieren etwa 7mm dick auswallen. Den ausgewallten Teig für mindestens 1h in den Kühlschrank stellen. (Der Teig kann auch in 5cm dicke Rollen gerollt werden und dann in Scheiben geschnitten werden. Da der Teig klebt, ist das aber etwas schwieriger.) 
  • Den Teig mit einem runden Ausstecher ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. 
  • Den Ofen auf 180°C vorheizen und die Guetzli für 8 bis 10 Minuten backen.  
  • Die Guetzli vollständig auskühlen lassen. Kuchenglasur erwärmen und mit dem Pfefferminzöl mischen. Dann die Guetzli in die Schokolade tauchen und mit einer Gabel herausheben. Wer lieber weniger Schokolade hat, dippt die Guetzli nur zur Hälfte ein oder bestreicht nur eine Seite.  

Peanut Butter Sandwich (Do-si-dos)

Ihr braucht: 

  • 120g Butter 
  • 100g Erdnussbutter (creamy) 
  • 100g weisser Zucker 
  • 100g brauner Zucker 
  • 1 grosses Ei 
  • 1 TL Vanille-Extrakt 
  • 100g Mehl 
  • ½ TL Salz 
  • ½ TL Backpulver 
  • 90g Haferflocken 
  • Für die Füllung: 100g Erdnussbutter, 50ml Rahm (geht aber auch ohne Rahm) 

So geht's: 

  • Butter, Erdnussbutter, weisser und brauner Zucker in eine Schüssel geben und mixen, bis die Masse hell und luftig geworden ist.  
  • Das Ei und den Vanille-Extrakt dazugeben und mixen. 
  • Mehl, Salz und Backpulver mischen und in kleinen Portionen unter den Teig mixen.  
  • Zum Schluss noch die Haferflocken darunter mixen. 
  • Einen gehäuften Teelöffel Teig nehmen und in einen Ball rollen. Diesen auf das mit Backpapier belegte Blech legen und leicht flachdrücken. 
  • Den Ofen auf 180°C vorheizen und die Guetzli für 10 bis 12 Minuten backen.  
  • Die Guetzli herausnehmen und abkühlen lassen.  
  • Die Erdnussbutter und den Rahm in einer Schüssel mixen, bis es hell und luftig ist. Dann mit einem Messer oder Löffel auf die Unterseite eines Guetzli streichen und mit einem anderen ein Sandwich machen.  
Ajvar - eine serbische Spezialität (aus Nr. 60)

Diese rote Paste gehört einfach in jeden serbischen Haushalt! Ajvar (sprich: «Eiwah») besteht hauptsächlich aus Peperoni und schmeckt am besten selbstgemacht. Es gehört einfach überall dazu. Beim Zmorge wird es aufs Brot gestrichen, es ist ein Dip zu Fleisch oder man nutzt es als Gewürz zu Kartoffeln oder Djuvec, man gibt es als Sauce zu Teigwaren oder isst es direkt mit dem Löffel.  

Ajvar gibt es nicht nur in Serbien, man kennt es im ganzen Balkan. Peperoni werden immer verwendet. Je nach Rezept kommen noch Auberginen, Knoblauch, Tomaten und Chili hinzu. Am besten schmeckt es mit Spitzpeperoni, es kann aber mit allen Sorten gemacht werden.  

Traditionell werden die Peperoni und die Auberginen auf dem offenen Feuer geröstet und das Fruchtfleisch fein gehackt. Für uns bedeutet das: Dieses Rezept eignet sich perfekt für Pfadilager! 

Ihr braucht: 

  • 500 Gramm (Spitz-)Peperoni 
  • kleine Auberginen 
  • 1 Zwiebel 
  • 4 Knoblauchzehen 
  • 1 Peperoncini 
  • 3-4 Esslöffel Olivenöl 
  • 1 Esslöffel Essig 
  • Salz und Pfeffer 
  • eventuell ein bisschen Zucker 

Wer noch weiterkochen möchte, kann das hergestellte Ajvar für den Djuvec-Reis brauchen. Das Rezept dafür findet ihr in der Serbien-Broschüre für die Wolfsstufe


Bastel-Anleitungen

Zeichne dein Sommerlager! (aus Nr. 65)

Zeichne dein Sommerlager!
Die Sonne scheint und in vielen Abteilungen steht bald das Sommerlager (SoLa) an. Wie wäre es, wenn du deine SoLa-Erinnerungen auf Papier lebendig werden lässt? Dann schnapp dir deine Stifte und vervollständige das Bild unten. Zeichne, was dir zu deinem Pfadi-Sommer einfällt.

Stimmungsfigürli (aus Nr. 65)

Ihr habt super gute Laune und möchtet, dass Andere es schon von weitem sehen? Oder ihr seid schlecht gelaunt und möchtet in Ruhe gelassen werden? Kein Problem, denn mit einem Stimmungsfigürli könnt ihr den Anderen schnell und einfach zeigen, wie es euch geht. Die Regeln sind einfach: Ist der Kopf des Figürchen oben, habt ihr gute Laune. Ist das Figürchen unten und die Beine sind kurz, geht es euch nicht so gut. Jetzt wissen alle Bescheid.

Du brauchts: 

  • Zwei verschieden farbige Schnüre; am besten Paracordschnüre, da sie reissfest sind und schnell trocknen
  • Eine kleine Holzkugel mit einem Loch – beachte, dass die Schnur 2x durch das Loch passt (für Paracordschnüre mit 4 mm Dicke empfehlen wir mindestens einen Lochdurchmesser von 5 mm)
  • Ein Feuerzeug
  • Ein wasserfester Filzstift, Farbe nach eurer Wahl
  • Eine Schere
Schnee im Glas (aus Nr. 63)

Egal ob es draussen Schnee in rauen Mengen gibt oder die weisse Pracht schon lange wieder geschmolzen ist, mit unserem Basteltipp kannst du dir den Schnee ins Zimmer holen und auch im Hochsommer noch etwas Winterstimmung geniessen.

Du brauchts: 

  • Leeres Glas mit Schraubverschluss (z. B. Gonfi, Honig, Pesto o. ä.), 
    gut gereinigt 
  • Destilliertes Wasser 
  • Glitzer oder Kunstschnee 
  • Geschirrspülmittel 
  • Fimo 
  • Heissklebepistole oder ­Sekundenkleber 
  • Backblech und Backpapier 
Nistkasten aus Holzbeton (aus Nr. 61)

Seid ihr bereit, den Vögeln rund um euer Pfadiheim ein gemütliches Nest zu bauen? 

Mit dieser Anleitung könnt ihr, am besten gemeinsam in der Gruppe, einen langlebigen Nistkasten aus Holzbeton herstellen.

Ihr braucht: 

  • Formen: Abflussrohre, Blumenschalen, wasserfeste Schalplatten 
  • 3 Liter Zement 
  • 5 Liter unbehandelte Holzspäne 
  • 2 Liter Wasser 
  • 80 Gramm Calciumchlorid (CaCl2) 
  • Plastikschüsseln: gross (10 Liter) und klein (5 Liter) 
  • Plastikfolie 
  • Werkzeug: Feile, Schraubendreher, Säge 
  • Scharniere und Schrauben 
Nagelbrett - ein Labyrinth aus Nägeln (aus Nr. 59)

Labyrinthe und ihre ewigen Irrwege kennt ihr bestimmt schon aus Rätseln. Hier könnt ihr den Weg allerdings nicht nur suchen und finden, sondern zuerst sogar selber basteln. Es ist etwas für die kreativen Köpfe und die Schnelldenker*innen dabei, genauso wie für alle, die Freude am Spielen und am Nervenkitzel haben. Und: Man kann ganz, ganz viele Nägel einhämmern und danach eine Kugel auf ihre Reise schicken. Labyrinthe und ihre ewigen Irrwege kennt ihr bestimmt schon aus Rätseln. Hier könnt ihr den Weg allerdings nicht nur suchen und finden, sondern zuerst sogar selber basteln. Es ist etwas für die kreativen Köpfe und die Schnelldenker*innen dabei, genauso wie für alle, die Freude am Spielen und am Nervenkitzel haben. Und: Man kann ganz, ganz viele Nägel einhämmern und danach eine Kugel auf ihre Reise schicken. 

Ihr braucht: 

Für das Nagelbrett:

  •  Holzbrett (mindestens 2 cm dick) 
  • kariertes Papier 
  • Klebeband 
  • Unterlage (zum Beispiel ein Tuch oder eine Decke) 
  • Farben 
  • evtl. Pinsel 
  • Hammer 
  • …und natürlich viiiele Nägel! 

Für das Labyrinth: 

  • Schnur und/oder Gummibänder 
  • evtl. Schere 

Für das Spiel: 

  • Murmeln oder andere Kugeln (es funktionieren auch selbstgemachte Kügelchen aus Alufolie oder eine Kichererbse – was ihr halt so zu Hause findet) 
  • evtl. Stoppuhr 

Beim Nagelbrett-Labyrinth könnt euch selbst immer wieder neue Aufgaben stellen oder ihr spielt zu zweit oder in einer Gruppe und stoppt bei allen die Zeit. Wer schafft’s am schnellsten? 

Viel Spass! 

Pflanzentöpfe (aus Nr. 57)

Wir Pfadis lieben die Natur. Am Samstag oder im Lager gehen wir nach draussen und geniessen gerade jetzt im Sommer das schöne Grün. Leider dürfen wir nicht jeden Tag in die Pfadi gehen, ach, schön wär’s... Aber: Nicht verzagen, SARASANI fragen! Wir haben hier einen Basteltipp, mit dem ihr euch das Grün – oder auch andere Farben der Natur – auf euren Balkon oder in die Wohnung bringen könnt. Sogar dann, wenn irgendwann der Herbst kommt. So steigt auch gleich die Vorfreude auf die nächste Pfadiaktivität. 

Du brauchst: 

  • drei leere 1,5-Liter-PET-Flaschen 
  • Erde 
  • Kieselsteine 
  • Schnur oder dünnes Seil (sollte sehr stabil sein) 
  • Stofflappen (zum Beispiel aus einem alten T-Shirt oder Bettzeug) 
  • Pflanzensamen oder Pflanzen 

Werkzeuge: Cutter, kleine Schaufel (Löffel oder Hände tun es auch), eventuell wasserfester Stift. 

So geht’s: 

Wir basteln kleine Pflanzentöpfe aus gebrauchten PET-Flaschen. Ihr könnt entweder mehrere Flaschen nehmen und sie am Schluss aufhängen oder einzelne Flaschen später hinlegen, zum Beispiel auf ein Fenstersims. Dann könnt ihr die Schritte 3 und 4 auslassen. 

Diese Pflanzen eignen sich: 

Da die PET-Flaschen nur etwa zehn Zentimeter tief sind, können wir nicht alle möglichen Pflanzen hineinsetzen. Denn viele Pflanzen haben längere Wurzeln. Gut eignen sich zum Beispiel: 

  • Kresse 
  • Schnittlauch 
  • Thymian 
  • Lavendel 
  • Gänseblümchen 
  • Hornveilchen 
  • Stiefmütterchen 

Bei anderen Sorten können die PET-Flaschen auch dazu dienen, Setzlinge zu pflanzen und diese später in grössere Gefässe umzutopfen. 

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